Heute bin ich schonungslos (und) ehrlich.

Morgens, oft noch bevor meinem Wecker klingelt, ist bei uns zu Hause bereits eine Party im Gang. Zumindest in einem Teil des Hauses. Nämlich im Zimmer meiner Tochter. Mal weil sie sich selber feiert, und mal weil der Schnuller verloren gegangen ist. Auch wenn meine Frau meistens aufsteht (wofür ich sehr dankbar bin), so übernehme ich doch hin und wieder auch die Aufgabe den Partybereich zu beruhigen. Das Lächeln und die strahlenden Augen entschuldigen ja bekanntlich so einiges.

Doch worauf will ich eigentlich hinaus?

Das Aufstehen fällt mir, wie ihr es wahrscheinlich schon vermutet habt, nicht immer ganz so leicht. Auch wenn ich meine Aufstehstrategie in den letzten Jahren schon deutlich verbessert habe. Wenn ich es also schaffe, mich vor meiner Frau auf den Weg zu meiner Tochter zu machen, dann komme ich im Flur an einem Spiegel vorbei. Und das, was ich da morgens im Spiegel sehe erinnert mich hin und wieder eher an Yeti als an mich selbst. Die Haare stehen in alle Richtungen. Einen Kissenabdruck im Gesicht. Die Augen sind, durch die Sehschlitze, nur schemenhaft zu erkennen. Und die ganze Körperhaltung schreit eigentlich noch nach Schlaf. Und wisst ihr, was das Schöne daran ist? Für meine Tochter ist es vollkommen egal. Sie strahlt und lächelt, auch wenn ich noch so verboten aussehe.

Ihr Fragt euch immer noch, worauf ich hinaus will? Dann erzähle ich gerne weiter. Für meine Tochter ist also meine Erscheinung, die ich da morgens an den Tag lege, vollkommen perfekt. Vielleicht lacht sie zwar über mich – und auch das ist bei dem Anblick vollkommen in Ordnung. Jetzt stellt euch mal vor ich würde so wie ich mich da im Spiegel sehe, im Büro auftauchen. Wäre das auch noch so witzig? Zugegeben: Für einen stillen Beobachter vielleicht schon. Für mich und vor allem für meine Kunden und Klienten wohl eher weniger. Das heißt also, ich gehe, nachdem die Party beruhigt ist ins Bad, schaue in den Spiegel und richte mich her. Ich verändere meine Erscheinung so, dass ich bei meinen Kunden und Klienten, also meiner Zielgruppe anschlussfähig werde. Und genau hier fängt die Sache an interessant zu werden. Read More

Tipp in 1.000 Zeichen: Von der Kunst des nichts Tuns.

Es gibt Situationen, in denen Menschen der Meinung sind, sie müssten genau jetzt für Problem XY eine Lösung finden. Sie müssten genau jetzt „funktionieren“. Und was passiert? Sie finden nicht einen einzigen klaren Gedanken. Und was noch? Sie sind frustriert, am Boden zerstört und zweifeln sogar an den eigenen Fähigkeiten. Vielleicht hast Du so etwas auch schon erlebt.

Vor kurzem habe ich zu diesem Thema mit einem Klienten gearbeitet. Bemerkenswert fand ich seine Ansicht, er müsse konsequent weiter versuchen, eine Lösung zu finden. Er könne nicht einfach unproduktiv sein – nichts tun. Hast Du das Paradoxon bemerkt? Er tat genau das, was zu keiner Lösung führt, weil er Angst davor hat, keine Lösung zu finden?

Hier ist es Zeit für eine andere, neue Strategie. Denn mehr von dem, was nichts bringt, bringt einfach nicht mehr! Ich schlug ihm vor, einfach mal zu pausieren. Mal nichts zu tun. Deutlich wurde der Sinn mit dieser kleinen Übung: Stellen Dir vor, Einatmen steht für pausieren, nichts tun. Ausatmen für den Output, das Herstellen von Ergebnissen.

Jetzt starte den Output mal durch Ausatmen. Ausatmen… Ausatmen… Ausatmen…
Hast Du bemerkt, wie überlebenswichtig Pausen sind?

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Die eine Frage, die alles verändert.

Ich hatte ja bereits an einer anderen Stelle geschrieben, dass ich mittlerweile seit 2001 selbstständig bin. Eine ganz schön lange Zeit. Mit viele Höhen und auch einigen Tiefen. Und natürlich gehören diese auch dazu. Mir ist vor kurzem etwas klar geworden, was ich gerne mit euch teilen möchte: Ich bin vor kurzem in einem Seminar auf eine Frage gestolpert, die eine ganze Weile in mir gearbeitet hat. Die Antwort allerdings, hat für mich einiges verändert.

Irgendwann vor ein paar Monaten habe ich entschieden, mich neben der Tätigkeit als Werbeagentur-Chef und -Inhaber, mit meinem Coaching-Angebot in der Öffentlichkeit zu zeigen. Mit einem ganz klaren Ziel: Coaching-Klienten zu gewinnen. Seit diesem Moment habe ich mich immer und immer wieder gefragt, WAS genau ich anbieten möchte. Und auch mit WEM ich gerne arbeiten möchte. Jetzt könnte man sagen: Ist doch ganz einfach. Im Laufe der Zeit habe ich für mich allerdings festgestellt: Das ist schon eine ordentliche Herausforderung.

Vom Finden der eigenen Position

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Tipp in 1.000 Zeichen: Die Mind-Body-Connection

Haben Sie schon mal bewusst darauf geachtet, was mit Ihrem Körper passiert, wenn Sie nicht gut drauf sind? Die Schultern gehen nach vorn. Die Augen werden kleiner. Die Atmung wird flacher. Der gesamte Körper ist gekrümmt.

Jetzt werden Sie vielleicht sagen: „Ist doch normal. Wenn es mir besser geht, dann ist das wieder anders.“ Richtig! Und ist das nicht spannend? Unsere Befindlichkeiten führen dazu, dass wir – vollkommen unbewusst – eine andere Körperhaltung einnehmen.

Und es wird noch spannender: Nicht nur unsere Stimmung hat Einfluss auf unseren Körper. Auch unsere bewusst gewählte Körperhaltung hat Einfluss auf unsere Stimmung. Hierfür sorgt die so genannte Mind-Body-Connection, die in beide Richtungen funktioniert.

Wir können also ganz bewusst unsere Körperhaltung verändern um uns bessere (oder schlechtere) Gefühle zu machen. Probieren Sie doch mal folgendes aus: Nehmen Sie bewusst die obige Haltung für mehrere Minuten ein. Schauen Sie, welchen Einfluss diese Haltung auf Ihre Stimmung hat. Wenn Sie genug von schlechter Stimmung haben, dann: Schulter nach hinten. Augen weit geöffnet. Tief ein- und ausatmen. Den Rücken aufrecht. Wie ist die Stimmung jetzt?

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Ziele erreichen

Klare Zielen für die Zukunft – Teil 3: Wer trägt die Verantwortung?

Alle Leser der ersten beiden Teile von „Mit klaren Zielen in die Zukunft“ haben mit Sicherheit bereits eine Ahnung davon bekommen, dass das Thema ‚Ziele verwirklichen‘ eine komplexe und facettenreiche Angelegenheit ist. Insbesondere das im letzten Teil besprochene „positive Formulieren“ ist eines der ganz wichtigen Basisfaktoren für wirksame Ziele.

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie viele Menschen ihre Ziele aus einem weg-von-Blickwinkel formulieren. Da wundert es nicht, das viele Ziele scheinbar unerreichbar bleiben. Nachdem nun alle Ziele in einen hin-zu-Blickwinkel umformuliert sind können wir uns der nächsten Frage widmen:

Wer trägt für die Erreichung meines Ziels die Verantwortung? Read More